Das Bild zeigt zwei Schülerinnen beim Malen
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Unser Schulprofil

Pädagogische Prägung – "Wir lernen anders"

Die Karl-Popper-Schule (KPS) in Frankfurt/Main-Niederrad ist ein privates anerkanntes Gymnasium der Sekundarstufe 1, mit den Klassen 5 - 10. Sie verwirklicht ein besonderes Konzept: eine Schule mit Ganztagsbetreuung und individueller Begabungsförderung.

 

Der Bildungsschwerpunkt liegt auf der Begleitung von Schülerinnen und Schülern mit gymnasialer Begabung bis Hochbegabung, die in der Regelschule nicht ausreichend gefördert werden können bzw. dieses Regelsystem nicht wählen wollen.

 

Die KPS verfolgt ein Konzept der Begabungsförderung jedes einzelnen Schülers auf Basis seiner Fähigkeiten, aber auch eventuell gegebener Schwierigkeiten. Viele Kinder sind zwar sehr begabt, haben aber in der Regelschule mit Konzentrationsschwächen, Unterforderung oder anderen Herausforderungen zu kämpfen. An der Karl-Popper-Schule streben auch diese Schülerinnen und Schüler das Abitur an. 

 

Individuelles Lernen braucht flexible Entwürfe

Individuelles Arbeiten steht in der KPS im Mittelpunkt. Der Unterricht findet binnendifferenziert und mit Blick auf das unterschiedliche Lerntempo der Schülerinnen und Schüler statt. Daher gibt es anstelle der üblichen Aufteilung in Klassen eine Einteilung in die Stufen I bis III, um die komplette Sekundarstufe 1 abzubilden. Eine Stufe kann in zwei oder drei Jahren durchlaufen werden. Das gibt Flexibilität und die Möglichkeit, persönlich zu reifen.

 

Um den Lerngruppen eine zusätzliche Binnendifferenzierung zu ermöglichen, bieten wir ab dem Schuljahr 2025/26 folgende Fächer auf (teilweise) bilingualem Niveau an: Geschichte, Mathematik, Physik.

 

Zusätzlich erfolgt ab diesem Schuljahr eine äußere Differenzierung jeder Stufe in zwei Gruppen, die jeweils von einem Fachlehrer und einem Unterrichtsbegleiter betreut werden.

Unterricht an der KPS

Fächerübergreifendes Unterrichtsziel

Verbindlicher Bezugsrahmen für den Unterricht sind die hessischen Curricula sowie die für die einzelnen Jahrgänge und Schulformen festgelegten Bildungsstandards.

 

Wir ermöglichen Kindern und Jugendlichen ein individuelles Lernen in Stufengruppen (Orientierung 15 Schülerinnen und Schüler), eine engagierte Förderung einzeln oder in Gruppen sowie eine gemäß ihren Voraussetzungen und Anlagen bedingte Lernentwicklung. Ziel ist eine gute Vorbereitung auf den möglichen Übergang in die gymnasiale Oberstufe oder den Beginn einer Ausbildung.

 

Der Unterricht findet in Blöcken statt, die jeweils eine übliche Doppelstunde (90 Min.) lang dauern. Es gibt keine Hausaufgaben – die Nachbereitung des Unterrichts findet während der Schulzeit statt. Bis zur 9. Klasse gibt es keine übliche Benotung von erbrachten Leistungen (1-6). Der aktuelle Leistungsstand wird aber erfasst und mit Eltern und SchülerInnen besprochen.

 

Zu jeder Stufe gehören zusätzliche Differenzierungsräume. Bei Bedarf werden kurzfristig diese Räume zum Rückzug für besonders sensible Kinder genutzt, wenn diese sie zum Bearbeiten von Themen aus dem Unterricht benötigen.

 

Als Ganztagsschule bieten wir Unterrichts- und Betreuungszeiten von 8:30 Uhr bis 16:20 Uhr (freitags bis 14:40 Uhr.) Von Montag bis Donnerstag finden für die Stufen 1 und 2 im 4. Block (14:50 bis 16:20 Uhr) freiwillige AGs statt. Für die Stufe 3 findet ebenfalls von Montag bis Donnerstag jeweils ein von den Schülerinnen und Schülern gewählter Wahlpflichtunterricht statt.

Pädagogisches Leitbild

"Wenn ich an die Zukunft dachte, träumte ich davon, eines Tages eine Schule zu gründen, in der junge Menschen lernen könnten, ohne sich zu langweilen; in der sie angeregt würden, Probleme aufzuwerfen und zu diskutieren; eine Schule, in der sie nicht gezwungen wären, unverlangte Antworten auf ungestellte Fragen zu hören, in der man nicht studierte, um Prüfungen zu bestehen, sondern um etwas zu lernen."

Sir Karl Popper, 1979

 

Eine solche Schule würde junge Menschen auf das Leben vorbereiten, indem sie sie befähigt, kritisch zu denken, mit anderen zu kommunizieren und eigenverantwortlich zu handeln. Lernen wird so zu einer spannenden Reise, die ein Leben lang andauern kann. Damit unsere Kinder in der Lage sein werden, an dieser spannenden Reise teilzunehmen, arbeiten wir an der Karl-Popper-Schule intensiv an den Voraussetzungen, die dafür erforderlich sind:

 

  • Intrinsische Motivation – selbstständige Bewältigung seines Lebens
  • Begleitung der Kinder und Jugendlichen in ihrer geistigen, emotionalen und sozialen Entwicklung
  • Wertevermittlung als Entscheidungsgrundlage für eigenes Handeln
  • Kompetenzvermittlung für selbstbewusste und demokratisch Teilhabe an allen gesellschaftlichen Bereichen

Lehrkräfte

Die KPS ist stolz auf ein engagiertes Team von Lehrkräften und Sozialpädagogen. Ein gutes Lehrer-Schüler-Verhältnis basiert auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen. Unsere Lehrkräfte sind nicht nur Wissensvermittler, sondern auch Bezugspersonen und Vorbilder für unsere Schülerinnen und Schüler. Denn sie nehmen sich Zeit für deren Anliegen, hören zu und unterstützen sie in schwierigen Situationen.

 

Unsere Lehrerkräfte legen die Grundlagen für lebenslanges Lernen, indem sie einerseits die Talente unserer Schülerinnen und Schüler fördern, ihre Neugierde wecken, ihr Selbstvertrauen entwickeln, andererseits aber auch die Eigenverantwortung der Lernenden stärken. Selbstverständlich muss auch die Ausbildung der Lehrkräfte, die an Privatschulen unterrichten, mit den Ausbildungen derer an öffentlichen Schulen entsprechend vergleichbar sein. Viel wichtiger ist allerdings, dass unsere Lehrerinnen und Lehrer IHRE Kinder mit Leidenschaft, Engagement und Menschlichkeit auf ihrem Lebensweg begleiten und sie bestmöglich auf ein eigenverantwortliches Leben in dieser Welt vorbereiten.

Förderung an der Karl-Popper-Schule

Die Arbeit in Kleinklassen ermöglicht bereits einen den individuellen Belangen der Schülerinnen und Schüler angepassten Unterricht. Weitere Binnendifferenzierung erfolgt bei Bedarf durch unterschiedlich schwierigen, unterschiedlich aufbereiteten Lernstoff.

 

Die unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer kennen die möglichen neurodivergenten Besonderheiten der Lernenden und berücksichtigen diese so gut wie möglich. Binnendifferenzierung heißt für uns auch, Stärken weiterzuentwickeln.

 

Schülerinnen und Schüler mit Lese-Rechtschreibschwäche oder einer Rechenschwäche erhalten in der Regel einmal pro Woche in einer Kleingruppe eine separate Förderung, in der, wenn Kind und Familie dies umsetzen können, auch Aufgaben zur Festigung der Förderinhalte für zu Hause mitgegeben werden können.

 

Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf ("Sozial-emotionale Entwicklung") können inklusiv an der Karl-Popper-Schule beschult werden.

 

Zusätzlich bieten wir einmal wöchentlich einen Wahlpflichtunterricht in Mathematik und Englisch zur Kompensation von Lernrückständen an.

 

Die Zusammenarbeit und ein regelmäßiger Informationsaustausch mit den Eltern ist uns sehr wichtig!

AG-Angebote

Arbeitsgemeinschaften, die jeweils für ein halbes Jahr gewählt werden können, bieten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Interessen zu vertiefen oder Neues zu entdecken. AGs sind eine wertvolle Ergänzung zum regulären Schulalltag. Sie fördern nicht nur Fachwissen und Talente, sondern tragen auch zur persönlichen Entwicklung und zur Erweiterung der Sozialkompetenz bei. Egal ob sportlich, kreativ, wissenschaftlich oder sozial – für nahezu jedes Interesse gibt es passende Angebote.

 

Durch außerschulische Kursleiterinnen und Kursleiter, Sport- oder Theaterpädagoginnen sowie durch engagierte Mitarbeitende erfahren die Schülerinnen und Schüler über den schulischen Unterricht hinaus eine Vielfalt pädagogischer Methoden und Persönlichkeiten.

 

In diesem Schuljahr bieten zum ersten Mal Schüler und Schülerinnen eine AG an, die auf großes Interesse gestoßen ist: „Dungeon and Dragon“.

 

Hier noch einmal alle AG’s im Überblick:
 

  • Forscher-AG
  • Schach-AG
  • Orchester-AG
  • Dungeon and Dragon-AG
  • Theater-AG
  • Sport und Spiel-AG